Das Eckhus

Inklusives Leben im „Eckhus“

Als offene und niedrigschwellige Begegnungsstätte ist das Eckhus zukünftig ein „Sozialraum“ für Menschen mit und ohne Behinderungen

Am 7. Juli öffnete das Eckhus in der Neustadt 21 in Husum seine Türen. Die Idee entstand durch das Modellprojekt „Sozialraumorientierung in der Eingliederungshilfe für Erwachsene“ des Kreises Nordfriesland: hier haben sich seit dem Jahr 2012 sechs Einrichtungen verpflichtet, enger zusammenzuarbeiten und zu kooperieren.

Aus dieser Zusammenarbeit heraus ist die Idee entstanden, gemeinsam eine Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderungen zu betreiben. In dieser können tagesstrukturierende Angebote, Wohnschulmodule und die während des Projektes entstandenen offenen Angebote an einem Ort zusammengefasst werden. Es ist geplant, Menschen mit und ohne Handicap einzubinden, um die Angebote weiter im Rahmen der Inklusion zu öffnen.

Neben der Husumer Insel sind die Brücke, die Arche Unterstütztes Wohnen, die AWO Bredstedt, die Husumer Horizonte, die Husumer Werkstätten und Land in Sicht beteiligt.

Das Eckhus fasst viele verschiedene offene Angebote, von Kreativwerkstatt, über Trommelgruppe und Nähabende bis Beratung, zusammen (siehe unten).

Kontakt

Eckhus, Neustadt 21, 25813 Husum

Ansprechpartnerin bei der Husumer Insel ist:

Taike Claußen
eMail: t.claussen(at)husumer-insel.de 


Öffnungszeiten

In der Regel steht das Eckhus wochentags von 8 bis 20 Uhr für Veranstaltungen zur Verfügung. 

Zudem sind gelegentliche Abend- und Wochenendveranstaltungen geplant. 

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen

    Die Angebotspalette des Eckhus wird an dem aktuellen Bedarf der Nutzer und Besucher orientiert, so dass regelmäßig auch neue, bzw. andere Angebote entstehen können und sollen.

     

    Die im Rahmen des Modellprojektes tätigen Nutzervertreter beteiligen sich ehrenamtlich in Form eines Beratungsangebotes von Nutzern für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige und andere interessierte Personen.

     

    Zwischen der Stadt Husum und den beteiligten Einrichtungen besteht eine gute, kooperative Zusammenarbeit. Sie unterstützt die Arbeit der Träger mit dem Ziel, den Gedanken der Inklusion in der Stadt voranzubringen. Der Kreis Nordfriesland und die Stadt Husum sind Befürworter des Projektes.

     

    Angestrebt ist weiterhin eine Vernetzung mit Schulen und Bildungseinrichtungen und Kooperationen mit Kunstverein und anderen kulturellen Einrichtungen, so dass Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung durch das „Eckhus“ aktiv gefördert werden.

  • Angebot - offen und vielfältig

    Das Angebot befindet sich zur Zeit im Aufbau (Fragen dazu? Siehe Kontakt).

     

    Das Eckhus soll viele verschiedene offene Angebote zusammenfassen, von Kreativwerkstatt, über Trommelgruppe, Kochgruppen und Nähabende bis zu Spieleabenden und mehr.

     

    Geplant sind weiterhin Beratungsangebote von Nutzern und Profis:

    -Selbsthilfegruppen

    -Fortbildungen für Nutzer und Fachkräfte

    -Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements von Nutzern

    -Treffen der Nutzervertretung Sozialraum Süd

     

    sowie die Vermietung von Räumlichkeiten bspw. an Nutzer für Geburtstagsfeiern oder für weitere sozialräumliche Angebote.

     

    Weiterhin ist geplant ist, die "Kollegiale Fachberatung" in Kooperation mit dem Kreis Nordfriesland in der Begegnungsstätte anzusiedeln. Hierbei handelt es sich um einen Teil der Hilfeplanung, der zur Zeit im Kreishaus stattfindet. Dies kann den Menschen mit Unterstützungsbedarf die Hemmschwelle nehmen, das offizielle Kreishaus zu besuchen.

     

    Für die Zukunft sind weitere Kooperationsprojekte mit Schulen, Kunstverein und anderen kulturellen Anbietern geplant.