Haus ELIM

Teilstationäre Sozialtherapie

Anschließend oder alternativ zu einer stationären Maßnahme kann eine Aufnahme in eine Wohngemeinschaft angestrebt werden. Hier erfolgt die sozialpädagogische und sozialtherapeutische Bearbeitung der Suchterkrankung im Rahmen der Wohngemeinschaft. 

Schwerpunkt ist die Umsetzung der sozialen Rehabilitation. Zielsetzung hierbei ist die langfristige soziale Eingliederung, im aktuellen Sozialraum, mit begleitender Hilfestellung in den Bereichen “Alltag”, “Wohnen” und “Freizeit”. Die Standorte unserer Häuser befinden sich in Wilster (Kreis Steinburg), Wedel und Uetersen (Kreis Pinneberg) in Schleswig-Holstein und gehören zur Metropolregion Hamburg.

Weitere Informationen

  • Wer wird aufgenommen?

    Wir nehmen folgende Menschen auf:

    • Alkoholkranke
    • Mehrfachabhängige (Polytoxikomanie)
    • nichtstoffliche Abhängigkeiten
    • Patienten mit einer psychiatrischen Zusatzerkrankung 
  • Wie werde ich aufgenommen?

    Unsere Aufnahmekriterien sind folgende: 

    1. Vorstellungsgespräch in der Einrichtung (ggf. Unterstützung bei der Stellung notwendiger Anträge)
    2. Kostenbürgschaft des zuständigen Sozialhilfeträgers nach § 53, 54 SGB XII
    3. Abschluss des Wohn- und Betreuungsvertrages
    4. Anerkennung der Hausordnung
    5. Aktuelle Abstinenz
  • Was beinhaltet die Betreuung?

    Je nach Betreuungsform bieten wir Ihnen: 

    • Vorbereitung auf fachklinische Entwöhnungsbehandlung
    • Sozialtherapeutische Gruppen- und Einzelsitzungen (Bezugsbetreuung)
    • Erarbeiten einer stabilen Abstinenz  und einer realistischen Lebens- und Berufsperspektive
    • Krisenintervention und Entwicklung von Konfliktlösungs- und Bewältigungsstrategien (Rückfallprävention)
    • Arbeitserprobung und Vermittlung in externe Praktika bei regional ansässigen Firmen
    • Hilfen bei Schuldenregulierung
    • Sport- und Freizeitgestaltung
    • Unterstützung bei der Sicherung der eigenen Wohnung
  • Wer trägt die Kosten?

    Kostenträger für die Maßnahmen sind die Sozialhilfeträger. Es besteht eine Leistungsvereinbarung mit dem Kreis Steinburg  und dem Kreis Pinneberg.

  • Wie lange dauert die Betreuung?

    Die Maßnahmen sind als Übergangshilfen konzipiert. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel von acht Wochen bis zu einem Jahr und wird in einem Hilfeplangespräch mit dem zuständigen Hilfeplaner des jeweiligen Sozialhilfeträgers festgelegt.