Sozialraum Nordfriesland

Inklusives Leben im "Sozialraum" 

Im „Sozialraum“ arbeiten verschiedene Anbieter der Eingliederungshilfe zusammen und können so mehr und bedarfsgerechtere Angebote an alle Menschen mit Teilhabebeschränkungen in der Region machen.

Daran orientiert sich in der Arbeit einer sozialen Einrichtung in Nordfriesland, wie bspw. der DIAKO Husumer Insel oder des DIAKO Betreuten Wohnens in Bredstedt die individuelle Unterstützung der Klienten. Im Fall der DIAKO Einrichtungen sind dies erwachsene psychisch erkrankte oder abhängigkeitserkrankte Menschen.

In dem erfolgreichen Sozialraum-Projekt, heute deshalb schon Regelversorgung, des Kreises Nordfriesland haben sich soziale Einrichtungen verpflichtet, eng zusammenzuarbeiten. Neben der Husumer Insel sind die Brücke, die Arche Unterstütztes Wohnen, die AWO Bredstedt, die Husumer Horizonte, die Husumer Werkstätten und Land in Sicht beteiligt. 

Aus dieser Zusammenarbeit heraus sind viele Ideen entstanden, etwa abgestimmte kreative Angebote, Freizeitangebote, Beratung und gemeinsame Begegnungsstätten für Menschen mit und ohne Handicap. 

In Nordfriesland sind dies:

Das Eckhus in Husum

Als offene und niedrigschwellige Begegnungsstätte ist das Eckhus ein „Sozialraum“ für Menschen mit und ohne Behinderungen

Das Eckhus fasst viele verschiedene offene Angebote, von Kreativwerkstatt, über Trommelgruppe und Nähabende bis Beratung, zusammen. 

Adresse: Eckhus Husum, Schloss-Str. 2, Ecke Neustadt, 25813 Husum

Das vielfältige Programm und die Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Eckhus.

Das KunstEck in Bredstedt

Auch das KunstEck ist eine niedrigschwellige Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderungen.

Die Homepage des KunstEck ist in Vorbereitung. Sie finden die vielfältigen Angebote und die Öffnungszeiten als Aushang im Kunsteck in Bredstedt.

Adresse:
KunstECK, Süderstraße 6, 25521 Bredstedt
eMail: mali.schumann@awo-sh.de

Eckpfeiler - im Aufbau

Geplant ist weiterhin der „Eckpfeiler“ Nordfriesland:

Der Eckpfeiler wird durch die Anmietung von Wohnraum und die Weitervermietung einen niedrigschwelligen Zugang zum Wohnungsmarkt ermöglichen.
 

Weitere Informationen

  • Sozialraum - was ist das?

    In der sozialen Arbeit vieler Kreise und Gemeinden findet seit einiger Zeit ein Paradigmenwechsel statt:

    Vor dem Hintergrund der Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation, der WHO, zu der Inklusion (statt Separation) von Menschen mit Teilhabe-Einschränkungen, geht es heute um „Sozialräume gestalten" statt „Sondersysteme befördern".

    Der „Sozialraum" ist dabei die örtliche und die soziale Umgebung, in der ein Mensch lebt: mit allen Ressourcen, Unterstützungsmöglichkeiten, Selbsthilfe und Hilfe durch andere, aber auch die Eigenschaften des Wohnortes, mögliche Freizeitaktivitäten, Verkehrsanbindung und Ähnliches spielen eine Rolle.

    Daran orientiert sich in einem „Sozialraumbudget" einer sozialen Einrichtung, wie bspw. der Husumer Insel, heute die individuelle Unterstützung der Klienten. Im Fall der Husumer Insel sind dies psychisch erkrankte oder abhängigkeitserkrankte Menschen.

    Wer mehr wissen will: www.sozialraum.de

  • Sozialraum-Orientierung - was ist damit gemeint?

    Bei der Sozialraum-Orientierung sind fünf Punkte wichtig:

    1. Orientierung am Willen der Menschen: Den Menschen zuhören.

    2. Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe: Den Menschen dabei helfen, etwas selbst zu tun.

    3. Konzentration auf die Ressourcen: Die Fähigkeiten und die Stärken der Menschen erkennen.

    4. Zielgruppen- und bereichsübergreifende Sichtweise: das Umfeld einbeziehen.

    5. Kooperation und Koordination: Mit allen Akteuren im Sozialraum gut zusammen arbeiten.

    Quelle: Sozialraumorientierung: ein Fachkonzept für Soziale Arbeit, Prof. Dr. Wolfgang Hinte, Institut für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung ISAAB, Vortrag für den Fachtag Sozialraumorientierung 2008 in Fulda.

    www.sozialraum.de

  • Eingliederungshilfe - das Angebot der DIAKO Nordfriesland

    Unser Bereich der „Eingliederungshilfe“ umfasst Angebote, die Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung unterstützen, ein weitgehend selbständiges Leben zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. 

    Die DIAKO Nordfriesland hat Angebote für volljährige psychisch kranke Menschen und chronisch abhängigkeitskranke Menschen mit einer gleichzeitig vorliegenden wesentlichen seelischen Behinderung bzw. Teilhabebeschränkung. 

    Aufgaben sind:

    • eine Behinderung zu vermeiden
    • die Folgen einer Behinderung zu beseitigen
    • die Folgen einer Behinderung abzuschwächen
    • Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen

    Angebote haben: