Inklusion bei psychosozialer Belastung

Ausgrenzung am Arbeitsplatz verhindern

Suchthilfezentrum startet Projekt - Interessierte Betriebe und betroffene Menschen können sich melden 

Nach einer einjährigen Vorbereitungsphase startet das Suchthilfezentrum Schleswig jetzt das Projekt "Inklusion am Arbeitsplatz". Menschen mit drohender Burnout-Problematik und deren Arbeitgeber sowie Menschen mit (drohender) psychischer Behinderung stehen im Mittelpunkt des von der Aktion Mensch geförderten Projektes.

In den kommenden drei Jahren werden mehrere Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit psychischer Belastungsstörung in der Arbeitswelt umgesetzt. Betriebe, aber auch betroffene Arbeitnehmer können Unterstützung erhalten. Unter dem Begriff "seelische Belastungsstörung" sind dabei Erkrankungen wie unterschiedliche Ausprägungen von Burnout, aber auch Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen zusammengefasst. 

Zu den wesentlichen Zielen des Projektes „Inklusion“ gehört die Vermeidung der Ausgrenzung der Menschen mit Burnout und psychischen Belastungsstörungen bzw. die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, aber auch die Unterstützung der Betriebe beim Umgang mit Arbeitnehmern mit derartigen Erkrankungen.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören beispielsweise: Präventionsveranstaltungen und Führungskräfteschulungen in Betrieben, Coaching, Beratung und psychotherapeutische Kurzzeitintervention bei betroffenen Mitarbeitenden, Einführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements einschließlich Unterstützung bei der Durchführung und anderes mehr. 

Interessierte Betriebe, Betroffene Menschen und weitere Kooperationspartner sind hiermit aufgerufen sich im Suchthilfezentrum zu melden. Das Suchthilfezentrum Schleswig ist ein Angebot der DIAKO Nordfriesland. 

Ansprechpartner:

Wolfgang Grote
eMail: wolfgang.grote(at)diako.de

Sandra Rudat
eMail: sandra.rudat(at)diako.de

Telefon: 04621 4861 -0 

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Suchthilfezentrums: www.suchthilfezentrum-sl.de