Telemedizin in der Psychiatrie

Wie in anderen Flächenländern auch, steht die medizinische Versorgung in Nordfriesland (NF) vor besonderen Herausforderungen. 

Das Gesundheitsamt in Husum hatte daher die Firma dsn-Analysen und Strategien aus Kiel beauftragt, Indikatoren der Gesundheitsversorgung im Kreis Nordfriesland heute und in der Zukunft zu untersuchen und Problembereiche zu identifizieren.

Weiterhin sollte in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren der medizinischen Versorgung in NF konzeptionelle Vorschläge zur Zukunftssicherung ausgearbeitet und diskutiert werden.

Die DIAKO Nordfriesland war in der Steuerungsgruppe des Projektes durch ihren Chefarzt Dr. Christoph Mai und Dr. Anke Bauer (wiss. Mitarbeiterin) vertreten. Am 3. Mai 2010 wurden die Ergebnisse des Projektes im Husumer Kreishaus durch den Projektverantwortlichen Ralf Duckert (dsn) vorgestellt.

Die DIAKO Nordfriesland zeichnet für den konzeptionellen Vorschlag Nr. 4 "Einsatz von Telemedizin in der Psychiatrie" verantwortlich.

Hintergrund des Projektes ist die unzureichende psychiatrische Versorgung in den ländlichen Gebieten Nordfrieslands. Das äußert sich heute schon insbesondere durch lange Wartezeiten in der ambulanten Versorgung, lange Anfahrtswege durch die Verteilung der wenigen Fachärzte auf nur acht Städte/Gemeinden in Nordfriesland, keine wohnortnahe Versorgung im Bereich der Inseln und Halligen sowie den östlichen Randgebieten und in einer geringen Zahl von Angeboten zur Prävention.

Das Projekt befindet sich im Konzept-Stadium.

Kontakt und Download

Ansprechpartnerin:
Dr. rer.nat. Anke Bauer (anke.bauer(at)diako.de)

Partner der DIAKO Nordfriesland:
Agentur dsn, Kiel; Gesundheitsamt Kreis Nordfriesland; Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

Projektbericht zum Download