Der Betrieb geht weiter: Die Angebotswerkstatt hat einen neuen Besitzer

Freude und Erleichterung bei allen Beteiligten: Die Integrierte Angebotswerkstatt (IAW) mit 20 Plätzen für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung in Schleswig – sie hat einen neuen Eigentümer, alle Klienten und Mitarbeitenden der Werkstatt werden übernommen. Die „Hof Königsweg GmbH & Co.“ in der Flensburger Str. 49 in Schleswig übernimmt den Betrieb der Werkstatt zum 1. September. Der Umzug ist bereits weitestgehend vollzogen.

"Wir freuen uns, dass wir mit der Werkstatt unser Angebot für Menschen mit Handicap erweitern können. Sie ist eine hervorragende Ergänzung für uns. Gerade der handwerkliche Bereich ist für Menschen mit Handicap gut zugänglich und schafft Erfolgserlebnisse“, erläutert Klaus Büngel, Geschäftsführer des Hofes Königsweg. „Das war eine echte Nacht- und Nebelaktion, wir hatten vierzehn Tage Zeit, um uns einig zu werden. Dass das so gut geklappt hat, zeigt, dass es auch menschlich sehr gut passt“, freut sich Klaus Büngel über den Zuwachs.

„Für uns ist es nicht nur ein Job, sondern eine Herzensangelegenheit“, sagt Anne Greifsmühlen, Teamleitung der IAW. „Auch bei uns ist die Freude groß, dass es in dieser Konstellation nicht nur weitergeht, sondern auch zukunftsfähig ist. 1127 Arbeitsstunden haben die Klienten jetzt in den Umzug der Werkstatt gesteckt, darauf können sie mit Recht stolz sein.“

„Das Team der Angebotswerkstatt hat den gesamten Veränderungsprozess sehr engagiert umgesetzt und die Klientinnen und Klienten motiviert, den Wechsel mitzugehen und mitzugestalten. Ich möchte allen für ihr großes Engagement danken und ihnen in ihrem neuen Umfeld viel Erfolg wünschen“, sagt Wolfgang Grote, Leiter des Suchthilfezentrum Schleswig zu dessen Angebot die IAW bisher gehörte. Auch zukünftig werde man im Sinne der suchtkranken Klientinnen und Klienten eng und partnerschaftlich zusammen arbeiten.

Die Integrierte Angebotswerkstatt bietet für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung und oft weiteren gesundheitlichen Störungen, betreute tagestrukturierende Beschäftigungsmöglichkeiten an. Der Grund für die Betriebsübergabe waren die hohen Kosten für notwendige Brandschutzmaßnahmen in dem bisherigen Gebäude in der Friedrichstraße.


Bildunterschrift: "Wir hatten vierzehn Tage Zeit, um uns einig zu werden. Dass das so gut geklappt hat, zeigt, dass es auch menschlich sehr gut passt“, freut sich Klaus Büngel (li.) über den Zuwachs und die weitere gute Zusammenarbeit. Hier mit (v.l.) Frau Büngel, Anne Greifsmühlen und Wolfgang Grote.   (Foto: Bauer)


Weiterführende Links:

www.suchthilfezentrum-sl.de

www.hofkoenig.de