Psychiatrische Versorgung: Was läuft in Nordfriesland anders?
Darüber informierte sich jetzt Christian Dirschauer, Fraktionsvorsitzender der SSW-Landtagsfraktion, bei unserem Geschäftsführer Torben Jürgensen. Als Mitglied im Finanz- und Sozialausschuss interessierte ihn besonders, welche Erfahrungen wir mit unseren besonderen Versorgungsmodellen in Nordfriesland machen.
“Eine Besonderheit ist unser Regionales Psychiatriebudget. In diesem Modellprojekt können psychiatrische Angebote flexibler und stärker am individuellen Bedarf der Patient*innen ausgerichtet werden. Ein Ansatz mit Vorreiterrolle, der auch für andere Kreise in Schleswig-Holstein interessant sein kann”, erklärt Torben Jürgensen dem Fraktionsvorsitzenden.
“Ein weiteres Thema war das Sozialraumbudget in Nordfriesland: Offene, niedrigschwellige Angebote und die enge Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Eingliederungshilfe ermöglichen eine gemeindenahe Unterstützung. Auch dieses Modell hat Vorbildcharakter über Nordfriesland hinaus.”
Und wenn Torben Jürgensen einen Wunsch an die Politik frei hätte, fragt ihn Christian Dirschauer.
„Vor allem Planbarkeit.“
"Das Gesundheitswesen befindet sich derzeit stark im Umbruch. Für uns als Träger ist es wichtig zu wissen, welche finanziellen Mittel künftig zur Verfügung stehen. Denn nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen können wir unsere Angebote planen und die Versorgung der Menschen langfristig sichern", sagt Torben Jürgensen.
Vielen Dank an Christian Dirschauer für das Interesse an unserer Arbeit und den offenen Austausch über die Zukunft der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Versorgung in Schleswig-Holstein!
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Über die Psychiatrische Versorgung und unsere Modellprojekte informierte sich jetzt Christian Dirschauer (li.), Fraktionsvorsitzender der SSW-Landtagsfraktion, bei unserem Geschäftsführer Torben Jürgensen (re.) (Foto: Bauer)
