Heute erscheint ein großes Interview zum Thema “Baller-Liquids” in den Schleswiger Nachrichten (Seite 16). Tina Jäger vom sh:z sprach mit Wolfgang Grote und Hermine Brix vom DIAKO Suchthilfezentrum Schleswig:
hier der Link zum Online-Artikel:
(mit Paywall, Print Artikel in den Schleswiger Nachrichten vom 29.5. , Seite 16)
Zum Hintergrund:
„Baller-Liquids“ oder auch „Görke“ genannt: Hinter dem harmlos klingenden Namen steckt ein gefährlicher Trend. Gemeint sind Vape-Flüssigkeiten, die mit synthetischen Cannabinoiden („Spice“) versetzt sind – oft ohne dass Konsument*innen überhaupt wissen, was sie inhalieren.
Besonders problematisch: Viele Jugendliche kaufen vermeintliche „THC-Liquids“, „CBD-Vapes“ oder normale E-Zigaretten über Social Media, auf Schulhöfen oder im Freundeskreis. Laut Studien besteht dabei das Risiko, dass diese Produkte gefährliche synthetische Stoffe enthalten.
Die Risiken sind erheblich:
- extreme Überdosierungen
- Kreislaufzusammenbrüche
- Krampfanfälle
- Panikzustände und Psychosen
- Bewusstlosigkeit bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen
Synthetische Cannabinoide wirken oft viel stärker und unberechenbarer als Cannabis. Schon kleine Mengen können schwere Folgen haben: Notarzteinsätze insbesondere im Schulkontext nehmen bundesweit zu!
Wolfgang Grote und Hermine Brix vom DIAKO Suchthilfezentrum Schleswig berichten in dem Interview über diese Entwicklung und warnen besonders vor der hohen Gefahr für Jugendliche, die oft gar nicht wissen, was sie konsumieren.
Was raten unsere Experten?
- Keine Liquids oder Vapes von unbekannten Quellen annehmen oder kaufen
- Vorsicht bei Angeboten über Snapchat, TikTok, Telegram oder Instagram
- Nicht „mitziehen“, wenn Inhalte oder Herkunft unklar sind
UND: Bei schlechten Reaktionen sofort Hilfe holen und den Notruf wählen!
Bild: sh:z / Tina Jäger
