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Suchthilfezentrum Kiel

Unsere Behandlungsangebote

auf einen Blick

Ambulante Rehabilitation Sucht

Sie haben sich für ein Leben ohne Alkohol oder Drogen entschieden? Eine ambulante Rehabilitation ist der richtige nächste Schritt

Wir unterstützen Sie dabei, abstinent zu bleiben und Rückfälle zu vermeiden. So können Sie Ihren Weg in ein dauerhaft suchtfreies Leben weitergehen.

Wenden Sie sich direkt an uns:

Telefon:  0431  66 846 -25  oder  0431 66846 -30

E-Mail: reha-kiel@diako.de 

Download: Infokarte Ambulante Rehabilitation Sucht

Diese Abhängigkeiten behandeln wir:

  • Alkohol
  • Cannabis
  • Opioide
  • Kokain
  • Amphetamine
  • Ecstasy, Speed und ähnliche Drogen
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel
  • Halluzinogene, einschließlich Ketamin und PCP
  • Flüchtige Lösungsmittel

 

Wir behandeln keine reinen Störungen durch Verhaltenssüchte, wie zum Beispiel Glückspiel.

Eine Abhängigkeit kann viele Bereiche des Lebens betreffen:

  • den Körper,
  • die Psyche,
  • Schule, Ausbildung, Studium,
  • die Arbeit, und
  • die Familie, das Wohnen und den Alltag.

Deshalb muss immer der ganze Mensch gesehen werden.

Jeder Mensch ist anders. In einem persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, ob unsere Ambulante Reha zu Ihnen passt: reha-kiel@diako.de

 

Am Anfang lernen wir Sie kennen. Wir sprechen über Ihre Situation. Und wir klären gemeinsam, welche Ziele Sie haben.

Nach dem Start kommen Sie regelmäßig zu uns. Einmal in der Woche nehmen Sie an einer festen Gruppentherapie teil. Dazu kommen Einzelgespräche mit Ihrer festen Bezugstherapeut:in. Diese finden meistens etwa alle zwei Wochen statt.

In den Gesprächen geht es um Ihre Suchterkrankung. Und darum, wie ein suchtmittelfreies Leben für Sie gelingen kann.

Die Reha findet ambulant statt. Das bedeutet: Sie kommen zu festen Terminen in unsere Einrichtung. Zwischen den Terminen leben Sie weiter in Ihrem gewohnten Umfeld.

Wenn es für Ihre Reha hilfreich ist und Sie das möchten, beziehen wir auch Menschen ein, die Ihnen wichtig sind. Zum Beispiel Partner:in, Familie oder andere vertraute Personen. Wir bleiben während der Reha mit Ihnen im Gespräch. Am Ende schauen wir gemeinsam, ob weitere Hilfen sinnvoll sind. Wenn ja, bereiten wir diese mit Ihnen vor und unterstützen den Kontakt.

Sie möchten wissen, ob dieser Weg zu Ihnen passt? Melden Sie sich bei uns.

Wir erklären Ihnen den Ablauf gerne persönlich: reha-kiel@diako.de

Für die Ambulante Reha ist am wichtigsten: Sie möchten etwas verändern. Und sie sind bereit, an sich zu arbeiten.

Dazu brauchen Sie genug Halt im Alltag. Zum Beispiel eine feste Wohnsituation. Und Sie müssen regelmäßig zu den Terminen kommen können.

Vor dem Start muss die Kostenübernahme geklärt sein. Die Ambulante Reha zahlen Sie nicht selbst. Wir besprechen mit Ihnen, welche Schritte dafür nötig sind.

Sie sind unsicher, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen? Melden Sie sich bei uns.

Wir klären gemeinsam die nächsten Schritte: reha-kiel@diako.de

Ambulante Nachsorge

Nach der Therapie suchtmittelfrei bleiben

Die stationäre Therapie liegt hinter Ihnen – jetzt geht es darum, das Erreichte im echten Leben zu verankern. Unsere Ambulante Nachsorge schließt nahtlos an Ihre Entwöhnungsbehandlung an und stärkt Ihnen im Alltag den Rücken.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre neuen Erkenntnisse und Fähigkeiten Schritt für Schritt im Job, in der Familie und in der Freizeit auszuprobieren. Gemeinsam sichern wir Ihren Therapieerfolg und gestalten den Weg in ein dauerhaft selbstbestimmtes, suchtfreies Leben.

Im Mittelpunkt einer Nachsorge stehen

  • die Aufrechterhaltung und Stabilisierung der Abstinenz
  • Rückfallprävention und Umgang mit Suchtverlangen
  • Klärung sozialrechtlicher Fragestellungen
  • Thematisierung aktueller Probleme (z.B. in sozialen Beziehungen oder am Arbeitsplatz)
  • Bearbeitung von Krisen/Rückfällen - Erarbeitung angemessener Konfliktlösungsstrategien
  • Aufbau und/oder Stabilisierung suchtmittelfreier sozialer Kontakte
  • Stärkung der Eigenaktivität (z. B. Freizeitgestaltung)
  • Inanspruchnahme von Maßnahmen schulischer oder beruflicher (Wieder-)Eingliederung
  • die Sicherung des vorhandenen Arbeitsplatzes
  • Inanspruchnahme notwendiger medizinischer und therapeutischer Hilfen
  • Inanspruchnahme notwendiger Beratungsleistungen (z. B. Schuldenberatung, Familienberatung)
  • Vermittlung in Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung anderweitig notwendiger Unterstützungsangebote (z. B. Eingliederungshilfe)
  • Die Ambulante Nachsorge wird von der Rentenversicherung für einen Zeitraum von 6 Monaten bewilligt.
  • Die 20 bewilligten Gesprächseinheiten werden von uns als wöchentliche Einzelgespräche und/oder Gruppengespräche angeboten.
  • Bei Bedarf haben Sie Anspruch auf zwei zusätzliche Angehörigengespräche.
  • Im Einzelfall kann die Nachsorge um weitere 6 Monate verlängert werden.
  • Bei vorliegender Kostenübernahme durch die Rentenversicherung ist die Nachsorge für Sie zuzahlungsfrei


Dauer: 6 Monate (im Einzelfall bis zu 12 Monate)

die Voraussetzungen für die Teilnahme sind:

  • Abstinenz
  • Terminverlässlichkeit
  • Bereitschaft zur Mitarbeit
  • Vorliegen einer gültigen Kostenbewilligung des zuständigen Leistungsträgers
  • Der Antrag auf ambulante Nachsorge in unserer Einrichtung sollte vier Wochen vor dem geplanten Abschluss Ihrer Rehabilitation von ihrer Rehabilitationseinrichtung gestellt werden, damit die Nachsorge nahtlos an Ihre Therapie anschließen kann.
  • In Ausnahmefällen können Sie auch noch nach der Beendigung der stationären Therapie einen Antrag auf Weiterbehandlung stellen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.
  • In einem telefonischen Vorgespräch können wir alle wichtigen Fragen zum Ablauf und der Organisation Ihrer Nachsorge besprechen.

Wenn Sie sich für eine Nachsorge im Suchthilfezentrum Kiel interessieren, wenden Sie sich gerne an unser Nachsorgeteam:

Telefon:  0431  66 846 15
eMail: info(at)fachambulanz-kiel.de

Download: Infokarte Nachsorge

"Ergotherapie fördert auch Ihre sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten."
Synje Klohn, Ergotherapeutin

Ergotherapie

Stärkung von Selbstwirksamkeit und Autonomie

Das Ziel der Egotherapie sind die (Wieder-) Gewinnung und Erhalt von Handlungskompetenzen sowie die Förderung von sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten.

Ergotherapie hilft Ihnen, den Tagesablauf besser zu strukturieren, soziale Kontakte aufzubauen und Ihre Belastbarkeit zu steigern. 

Der Spaß am Umgang mit kreativen Medien spielt eine zentrale Rolle. In der Ergotherapie stehen Ihnen verschiedene Materialien und handwerkliche Techniken zur Verfügung und Sie können etwas herstellen.

Ihnen steht auch ein PC mit Internetzugang und Drucker zur Verfügung um zum Beispiel Ihre E-Mails abzurufen, Wohnungsinserate zu sichten oder aber Ihre Bewerbungsunterlagen auszudrucken.

In einer kleinen Gruppe und in offener, unterstützender Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und eigene Stärken zu entdecken.

Neben der offenen Werkgruppe gibt es spezielle Gruppenangebote:

Am Montag und Freitag: von 9:00  bis  11:00 Uhr

Wir bieten in netter Atmosphäre Kaffee und belegte Brötchen zum Selbstkostenpreis an.

 

 

Öffnungszeiten der offenen Werkgruppe:

Dienstag:    
08:30  bis  11:00 Uhr

Mittwoch:
08:30  bis  12:00 Uhr

Donnerstag:
08:30  bis  11:00 Uhr

Außerhalb dieser Öffnungszeiten sind auch Einzeltermine möglich, die gerne mit mir persönlich abgesprochen werden können.

 

 

 

Bei Interesse melden sie sich direkt in den Räumen der Ergotherapie - im Anbau gegenüber, oder bei ihrem behandelnden Arzt/Ärztin, Therapeuten/in der DIAKO Fachambulanz

Die Ergotherapie ist ein Angebot für alle Patient*innenen des Suchthilfezentrums und der DIAKO Fachambulanz. Es braucht keinerlei Voraussetzungen und die Kosten werden durch die Krankenkasse übernommen.

Synje Klohn
Ergotherapeutin

Telefon  0431  66 846 -49
eMail: synje.klohn(at)fachambulanz-kiel.de
 

Download: Infokarte Ergotherapie