a_DSC00294_w

Suchthilfezentrum Kiel

KURSWECHSEL – die Online-Suchtberatung

KURSWECHSEL“ nennt sich die Online-Beratung des Suchthilfezentrums Kiel. 
Hier gibt es die Möglichkeit, unsere Beratungsleistungen anonym und sicher via Chat und/oder eMail in Anspruch zu nehmen. 

Einfach anmelden und loslegen – auch Angehörige & Fachkräfte sind willkommen!

Mehr Info und Link zu:   „KURSWECHSEL“    

Suchtberatung

Hilfe für Menschen mit missbräuchlichem oder abhängigem Suchtmittelgebrauch

Im Suchthilfezentrum Kiel erhalten Menschen, die missbräuchlich oder in abhängiger Weise Drogen konsumieren, Hilfe und Beratung.

In unseren Räumlichkeiten können Betroffene in vertraulicher Atmosphäre mit Fachleuten über ihre Situation und die Rolle des Suchtmittels in ihrem Leben sprechen.

Wir beraten und unterstützen in Bezug auf:

  • das Setzen persönlicher Ziele
  • die Wahrnehmung kurzfristiger und langfristiger Wirkungen und Folgen des Gebrauchs einzelner Drogen
  • den Umgang mit persönlichen Schwierigkeiten
  • das Erkennen individueller Gefährdungen
  • den Aufbau von Schutzfaktoren
  • die Vermeidung rückfälligen Verhaltens
  • die Alltags- und Freizeitgestaltung
  • den Aufbau sozialer Kontakte
  • die Vermittlung in weiterführende Hilfen (Suchtmedizin, Entgiftung, Rehabilitation)


Die Suchtberatung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym. Die Mitarbeitenden unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Zum Angebot des Suchthilfezentrums Kiel gehören:

  • Einzelberatung Betroffener
  • Beratung von jugendlichen Konsumenten
  • Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen
  • MPU-Beratung
  • Gruppenangebote:
    • Motivationsgruppe
    • Entspannungsgruppe
    • Suchtakupunktur (NADA)
  • Ambulante Rehabilitation (Suchttherapie)
  • Nachsorge
  • Ergotherapie
  • Durchführung von Abstinenzkontrollen

Unser Team bietet Ihnen für ein Kennenlernen unseres Angebotes gerne ein zeitnahes und unverbindliches Erstgespräch an.

Suchthilfezentrum Kiel

Telefon: 0431  66846 -15
Telefax: 0431  66846 -16

Online-Beratung


Download: Infokarte Drogenberatung

PSB für Substituierte

Psychosoziale Begleitung für Menschen in Drogensubstitution

Beratung und Begleitung - Gruppenangebote - Offenes Frühstück

Die  Psychosoziale Begleitung (PSB) ist Bestandteil der substitutionsgestützten Behandlung opiatabhängiger Menschen. Ziel ist die Unterstützung bei der Bewältigung psychischer, sozialer, gesundheitlicher oder lebenspraktischer Problemlagen. Die Art der Begleitung orientiert sich an den individuellen und sozialen Bedürfnissen sowie den Veränderungswünschen der Betroffenen.

Im Suchthilfezentrum Kiel wird die PSB von vier Fachkräften (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen sowie Suchttherapeuten) in Form von Einzelberatung/-begleitung und Gruppenangeboten durchgeführt.

Inhaltlich orientieren wir uns an den „Leitlinien zur Psychosozialen Begleitung (PSB) von substituierten Drogenabhängigen in Schleswig-Holstein. 

Es besteht die Möglichkeit der überbrückenden, mittel- oder langfristigen Beratung und Betreuung durch eine Bezugsbetreuerin oder einen Bezugsbetreuer.

In der Eingangsphase wird der Betreuungsbedarf gemeinsam festgestellt und eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit geschlossen. Diese betrifft sowohl die inhaltliche Gestaltung als auch die Häufigkeit der zu vereinbarenden Termine.

Partner, Kinder und andere Angehörige können in die Beratung einbezogen werden. 

Kontakt und Information

Unser Team bietet Ihnen für ein Kennenlernen unseres Angebotes gerne ein zeitnahes und unverbindliches Erstgespräch an.

Suchthilfezentrum Kiel: 
Telefon: 0431  66846 -15
(Telefonsprechstunde: Mo bis Fr 09:00 – 11:00 Uhr)
Telefax: 0431  66846 -16

Online-Beratung

Download: Infokarte PSB

Jugendsuchtberatung (Kiffen & Co.)

Beratung für suchtmittelkonsumierende Jugendliche und deren Angehörige

“Kiffen & Co.” ist ein modularisiertes Beratungsangebot des Suchthilfezentrums Kiel, das sich an folgende Personengruppen wendet… 

  • Jugendliche und junge Erwachsene mit problematischen Suchtmittelgebrauch (bis 25 J.)
  • Angehörige (Eltern, Partner und andere Bezugspersonen) von konsumierenden jungen Menschen
  • Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsfeld mit jungen Menschen zu tun haben, deren Substanzgebrauch “entgleist” ist (bspw. Schulsozialarbeit, Familien- bzw. Jugendhilfe, Jobcenter etc.)


Die im Angebot integrierten Module können einzeln oder zusammenhängend genutzt werden, was sich insbesondere für Familien anbietet: 

  • Einzelberatung von jungen Suchtmittelkonsumenten (bis 25 J.)
  • Elterncoaching
  • Familiencoaching
  • Beratung von Fachkräften


Details zu den Modulen entnehmen Sie den nachfolgenden Abschnitten. 
 

Jugendlichen und jungen Erwachsenen bieten wir Information, Beratung und Vermittlung bei schädlichem Konsum von…

  • Cannabis, Kokain, Ecstasy und [anderen] Partydrogen
  • neuen psychoaktiven Stoffen (NPS)
  • Schnüffelstoffen (z.B. Lachgas, Deospray)
  • Heroin und anderen Opioiden (Tilidin, Oxycodon usw.)
  • sonstigen Medikamenten und Arzneimitteln (Benzodiazepine, Antikonvulsiva usw.)


Andere Substanzen oder Verhaltenssüchte (z.B. Alkohol, Medien) können in der Beratung berücksichtigt werden, wenn sie begleitend zu den vorgenannten Suchtmitteln oder im Sinne einer Verlagerung auftreten.

Die Beratung findet im Einzel statt und kann auf Wunsch anonym erfolgen. Unsere Mitarbeiter unterliegen der gesetztlichen Schweigepflicht
 

Zum Angebot “Kiffen & Co.” gehört auch das systemische Elterncoaching. Es stellt eine zeitlich begrenzte professionelle Hilfe zur Selbsthilfe dar, die über einen Zeitraum von etwa 3 bis 4 Monaten erfolgt. Die Termine können in Abstimmung mit den Betroffenen sowie entsprechend deren individuellem Bedarf im zweiwöchentlichen Rhythmus stattfinden und haben eine Dauer von eineinhalb bis max. zwei Stunden. Die Sitzungen werden in der Regel in unseren Beratungsräumen durchgeführt, in Einzelfällen auch vor Ort.

Ergänzend zu den Terminen in der Beratungsstelle haben Eltern die Möglichkeit, unsere  Online-Beratung  zu nutzen, um zwischenzeitliche Veränderungen zurückzumelden oder um sich zu entlasten.

Häufige Problemfelder, die im Rahmen des Coachings behandelt werden, sind:

  • Unsicherheiten und Uneinigkeiten im Umgang mit der Konsumproblematik des Kindes
  • Hilflosigkeit der Eltern
  • Streitigkeiten unter Angehörigen
  • Umgang mit Stress


Mögliche Ziele des systemischen Elterncoachings können umfassen:

  • Verbesserung der Kommunikation und Interaktion innerhalb der Familie
  • Entwicklung von Strategien zur (familiären) Veränderung
  • Stärkung der elterlichen Präsenz
  • Identifikation und Nutzung eigener Stärken zur Krisenbewältigung
  • Entlastung für Eltern

Drogenkonsumierende Jugendliche stehen oft vor komplexen Herausforderungen, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familien betreffen. Die Wiederherstellung positiver emotionaler Bindungen stellen einen wesentlichen Faktor für die langfristige Verbesserung von Problemverhalten wie Drogenmissbrauch bei Jugendlichen dar.

In unserem systemischen Familiencoaching wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der die Dynamiken innerhalb der Familie in den Mittelpunkt stellt. Das Coaching fördert eine offene und wertschätzende Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern. Dabei wird auch auf die individuellen Herausforderungen des Jugendlichen eingegangen, um dessen Selbstwirksamkeit zu stärken und alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Das Coaching ist als eine zeitlich begrenzte professionelle Hilfe zur Selbsthilfe (HzS) definiert und stellt keinen Ersatz für eine Familientherapie dar. 

Leif Höper, Dipl.-Pädagoge, Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)

Telefon: 0431  66 846 -15
Telefax:  0431  66 846 -16

Online-Beratung

Download: Infokarte “Kiffen & Co. - Suchtberatung U25”

Angehörigenberatung

Information & Hilfe für Angehörige von Suchtkranken

Für Eltern, Partner und Freunde drogenabhängiger Menschen

Angehörigenberatung

Vor allem Eltern, aber auch Partner von Menschen, die nicht nur kurzfristig Drogen einnehmen, geraten fast zwangsläufig in eine zunehmende Hilflosigkeit. Und es ist dabei eher zweitrangig, um welche Drogen es sich dabei handelt; ob Cannabis, Ecstasy, Kokain, Heroin, Amphetamine o.a. Psychopharmaka (Benzodiazepine). 

Verständlicherweise reagieren Angehörige zunächst verunsichert und suchen nach Erklärungen und nach Lösungen für die zunehmend auftretenden Probleme in Folge der Drogeneinnahme. Dabei zeigen sich schnell die Grenzen des eigenen Einflusses. 

Unsere Angehörigenberatung beinhaltet die Vermittlung wichtiger Informationen zur Drogengefährdung 

sowie die Möglichkeit 

  • zur Aussprache
  • zur Klärung offener Fragen
  • zur Überprüfung des eigenen Verhaltens
  • zur Vergewisserung der eigenen Orientierung


Wir bieten Ihnen sowohl - selbstverständlich vertrauliche - Einzelgespräche als auch die Teilnahme an unserer Angehörigengruppe (s.u.) an. 

Download: Infokarte Angehörige

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Wir sind bemüht, Ihnen einen zeitnahen Beratungstermin anzubieten.

Informative Fragen können wir oft auch bereits vorab am Telefon klären.

Suchthilfezentrum Kiel

Telefon: 0431  66846 -15
Telefax: 0431  66846 -16

Online-Beratung

Download: Infokarte Angehörige

Gruppenangebote

Gemeinsam zum Ziel

Gedanken sortieren, Optionen abwägen oder den nächsten Schritt planen: Unser Angebot richtet sich an alle, die etwas an ihrem aktuellen Suchtmittelkonsum verändern möchten. Ob ambulante Unterstützung, stationäre Therapie oder einfach der Wunsch nach fundierter Information – hier gibt es den passenden Raum dafür.

Schließen Sie sich unserer Motivationsgruppe an. Gemeinsam und fachlich angeleitet sprechen wir über Wege aus dem Substanzgebrauch, stärken Ihre persönliche Motivation und tauschen uns in einem entlastenden Rahmen aus.

Ohne Voranmeldung –  einfach vorbeikommen!

Wann: Jeden Mittwoch | 11:00 – 12:00 Uhr

Für ein respektvolles Miteinander setzen wir für die Dauer des Treffens Punktabstinenz (Nüchternheit) voraus.

 

Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Telefon  0431  66846 -15
Telefax  0431  66846 -16

Online-Beratung

 

MPU-Vorbereitung

Qualifizierte Beratung nach bus.-Standards

Qualifizierte MPU-Vorbereitung in der Suchthilfe nach bus.-Standards (Bundesverband Suchthilfe e.V.)

Für alle Personen, die ihren Führerschein aufgrund von Konsum, Besitz oder Erwerb von illegalen Drogen verloren haben und ihn nun wiedererlangen wollen, oder die eine entsprechende Auflage der Führerscheinstelle als Voraussetzung für die Erst-Erlangung eines Führerscheines erhalten haben, bieten wir eine Beratung zur Vorbereitung auf die MPU (Medizinisch Psychologische Untersuchung).

Der Gesetzgeber fordert eine Auseinandersetzung mit der Problematik des Führerscheinverlustes. Während der Sperrfrist keine Drogen oder Alkohol zu konsumieren, reicht nicht aus. Die Teilnahme an unserem Angebot bietet die Möglichkeit einer intensiven Vorbereitung auf die MPU. Dadurch werden die Voraussetzungen für ein positives Gutachten verbessert.

  • Vorbereitung auf den inhaltlichen Ablauf einer MPU
  • Auseinandersetzung mit dem Thema Rausch/Drogen im Straßenverkehr
  • Thematisierung der eigenen Konsumgeschichte und Persönlichkeitsentwicklung
  • Selbstkritische Betrachtung des Suchtmittelkonsums
  • Stärkung der Eigenverantwortung
  • Angemessene Einstellungs- und Verhaltensänderung
  • Bedeutung des Gutachtens
  • Probegespräche zum Abbau von Schwellenängsten


Unsere Mitarbeiter der MPU-Vorbereitung sind zertifiziert durch den Bundesverband Suchthilfe e.V. (bus.)

Die Erstberatungsphase (bis zu zwei Termine), die der Orientierung und Abklärung dient, ist kostenfrei. Die sich ggf. anschließenden Sitzungen zur Vorbereitung auf die MPU sind kostenpflichtig

Weitere Einzelheiten klären wir in einem persönlichen Vorgespräch.

Unser Team bietet Ihnen für ein Kennenlernen unseres Angebotes gerne ein zeitnahes und unverbindliches Erstgespräch an.

Suchthilfezentrum Kiel

Telefon: 0431  66846 -15
Telefax: 0431  66846 -16

Online-Beratung

Download: Infokarte MPU

der Konsum illegaler Substanzen ist auf Platz 8 der wichtigsten Risikofaktoren für die Gesundheit
Quelle: DHS-Jahrbuch
0
60% der Kinder aus Suchtfamilien werden später selbst suchtkrank / psychisch krank
Quelle: 13. Kinder- und Jugendbericht
0
HiKiDra - die Beratungstelle für Kinder*

Hilfen für Kinder Drogenabhängiger und ihre Eltern 

*Dieses Angebot wird gefördert vom Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein. 
Wir bedanken uns - auch im Namen der Kinder!

Verleugnung, Tabuisierung, Geheimhaltung und Schuldfragen gehören zum alltäglichen Leben vieler Kinder aus suchtbelasteten Familien. Sie erleben in ihren Familien Instabilität, Unberechenbarkeit, Vernachlässigung, psychische und physische Gewalt. Sie übernehmen zu viel und zu früh Verantwortung und überspringen dabei wesentliche Entwicklungsschritte.

Das Risiko, dass sie seelisch krank werden, ist hoch: 60 Prozent von ihnen werden später selbst suchtkrank und/oder psychisch auffällig. Was sie brauchen ist das Gefühl, Kind sein zu dürfen und die Gewissheit nicht allein mit diesem Problem zu sein. 

HiKiDra bietet einen aktiven Beitrag zur Prävention und Frühintervention mit Eltern und Kindern, damit die Aussichten auf eine gesunde Entwicklung dieser Kinder erhöht werden.

Die Angebote sind in der Regel kostenfrei.

Angebote für Kinder und Jugendliche 

  • Suchtpräventionsgruppe
  • Pädagogische Gruppenförderangebote für Kindergarten- und Schulkinder
  • Förderangebote für Kleinkinder
  • Individuelle Hilfen (auch im häuslichen Umfeld)
  • Beratung, Vermittlung und Begleitung in weiterführende Hilfen
  • Ferienprogramm
  • Hol- und Bringdienst



Angebote für Kinder und Eltern 

  • Wechselnde Gruppenangebote
  • Eltern-Kind-Frühstück
  • Familienfreizeiten
  • Krisenintervention
  • Begleitung von Besuchskontakten
  • Hausbesuche
  • Videogestützte entwicklungspsychologische Beratung



Angebote für (werdende) Eltern 

  • Soziale und pädagogische Beratung von Müttern und Vätern
  • Vermittlung und Begleitung in geeignete Hilfen
  • Erziehungsberatungskurse
  • Informationen für Schwangere

HiKiDra - Suchthilfezentrum Kiel
Boninstraße 27a, 24114 Kiel

Telefon: 0431  66846 -15
Telefax:  0431  66846 -16
eMail: info(at)fachambulanz-kiel.de


Öffnungszeiten:
Mo - Do, 09:00 - 12.30 Uhr
Nachmittags und freitags nach Absprache.

HiKiDra ist auf Spenden angewiesen!
Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende an den   Förderverein Fachambulanz e.V.

Förde Sparkasse
IBAN: DE79 2105 0170 1003 8082 82
BIC: NOLADE21KIE

Wir bedanken uns im Namen der Kinder!

Download: Infokarte HiKiDra

50.000 Kinder, deren Eltern drogenabhängig sind, gibt es bundesweit.
Sie können helfen, mit Ihrer Spende!